Medizinrechtseminar FS 2017

 

Seminar im Medizinrecht

(SPB Medizin- und Gesundheitsrecht)

FS 2017

 

Im FS 2017 werde ich ein Seminar zum Medizinrecht anbieten. Das Seminar wird als Blockseminar gegen Ende der Vorlesungszeit durchgeführt. Zur Anfertigung der Studienarbeiten/Seminararbeiten sind folgende Zeiten vorgesehen:

 

1. Kampagne

 

Aushang der Themen: 09. Januar 2017

Vorbesprechung und Vergabe der Seminarthemen: 16. Januar 2017 um 10.00 Uhr im Institut für Medizinrecht (Turm Mittelbau West, 1. Etage).

Abgabe der Studienarbeiten: spätestens am 13. Februar 2017 während der regulären Öffnungszeiten des Dekanats.

 

 

 

2. Kampagne

 

Aushang der Themen: 10. Februar 2017

Vorbesprechung und Vergabe der Seminarthemen: 17. Februar 2017 um 10.00 Uhr  im Institut für Medizinrecht (Turm Mittelbau West, 1. Etage).

Abgabe der Studienarbeiten: spätestens am 17. März 2017 während der regulären Öffnungszeiten des Dekanats.

 

An dem Seminar können auch Studierende teilnehmen, die keine Studienarbeit, aber ein Seminarreferat erstellen möchten. Diese Studierende werden um schriftliche Bewerbung (auch per E-Mail gebeten).

 

 

Prof. Dr. Jochen Taupitz

 

 

Hinweise für Seminarteilnehmer

Hinweise für Seminarteilnehmer

1.     Anmeldung und Themenvergabe

1.1.  In der Regel wird in jedem Semester die Möglichkeit gegeben, die Bachelorarbeit / Studienarbeit / Seminararbeit in einer von zwei Kampagnen anzufertigen. In der Regel findet eine Kampagne zum Ende der vorlesungsfreien Zeit, die zweite Kampagne zu Beginn der Vorlesungszeit statt. Auf der Internetseite des Schwerpunktbereichs Medizinrecht, des Lehrstuhls und des IMGB werden die Daten der zwei Kampagnen, die Daten des Aushangs der Themen und die Daten der Vorbesprechung und Vergabe der Themen bekannt gegeben.

1.2.  Die Themen werden während der angegebenen Zeit (Vorbesprechung und Vergabe der Themen) an die jeweiligen Teilnehmer vergeben. Es können bei der Themenvergabe Präferenzen bezüglich des Themas der Arbeit geäußert werden, denen jedoch nicht immer entsprochen werden kann.

1.3.  Bei der Vorbesprechung und Themenvergabe erfolgt auch die Anmeldung zur Bachelorarbeit/Studienarbeit im Schwerpunktbereich Wirtschaftsrecht. Das Formular „Anmeldung zur Bachelorarbeit / Studienarbeit im Schwerpunktbereich Wirtschaftsrecht“, das über die Homepage der Abteilung abgerufen werden kann ist, sollte mitgebracht und schon bis auf das Thema der Arbeit sorgfältig und gut lesbar (insbesondere bezogen auf die E-Mail-Adresse) ausgefüllt worden sein.

(Hinweis: Die Anmeldung zur Studienarbeit ist nur gültig, sofern zuvor die elektronische Anmeldung zum Schwerpunktbereich Wirtschaftsrecht und zum Wahlbereich erfolgt ist.)

2.     Abgabe der schriftlichen Arbeit

Die Bearbeitungsfrist nach § 13 Abs. 4 JuSPO bzw. § 14 Abs. 4 SPUMA läuft ab dem Tag, an dem Sie Ihr Thema erhalten haben und das oben genannte Formular abgegeben haben. Zur Wahrung der Frist muss die Studienarbeit innerhalb von vier Wochen (§§ 187 Abs. 1, 188 Abs. 2 Alt. 1 und 193 BGB gelten entsprechend) während der regulären Öffnungszeiten montags bis donnerstags von 9 bis 12 und von 13.30 bis 16 Uhr und freitags 9 bis 12 Uhr im Dekanat Jura (Schloss Westflügel, Zi. W 218) vorgelegt und danach am Lehrstuhl abgegeben werden. Bei Zusendung der Arbeit an das Dekanat Rechtswissenschaft, Universität Mannheim, 68131 Mannheim ist für die Fristwahrung der Poststempel maßgeblich. Eine elektronische Übermittlung der Arbeit (E-Mail, Fax) zur Wahrung der Frist ist ausgeschlossen.

2.1.  Die schriftliche Bearbeitung ist in zweifacher Ausfertigung einzureichen (§14 Abs. 5 S.1 SPUMA).

2.2.  Die Arbeit muss die folgende, eigenhändig unterschriebene Erklärung enthalten:

„Ich versichere, dass ich die Arbeit selbständig und ohne Benutzung anderer als der angegebenen Hilfsmittel angefertigt habe. Alle Stellen, die wörtlich oder sinngemäß aus Veröffentlichungen in schriftlicher oder elektronischer Form entnommen sind, habe ich als solche unter Angabe der Quelle kenntlich gemacht. Mir ist bekannt, dass im Falle einer falschen Versicherung die Arbeit mit ‚ungenügend (0 Punkte)‘ bewertet werden kann. Ich bin ferner damit einverstanden, dass meine Arbeit zum Zwecke eines Plagiatsabgleichs in elektronischer Form versendet und gespeichert werden kann.“

2.3.  Wir untersuchen die Arbeit mittels einer Software auf Plagiate. Hierzu ist die Arbeit als Datei (nur den eigentlichen Text, nicht Deckblatt, Literaturverzeichnis, Gliederung und die Versicherung, dass die Arbeit selbständig angefertigt wurde) unter http://student.ephorus.com/students/ hochzuladen. Das erforderliche Kennwort für die Veranstaltung wird rechtzeitig vor Abgabe mitgeteilt oder kann am Lehrstuhl erfragt werden. Bei Fragen und Problemen zur Plagiatssoftware können Sie sich an die E-Mail-Adresse antiplagiat@jura.uni-mannheim.de wenden.

2.4.  Die Arbeit wird nicht bewertet, wenn Sie die oben genannte Erklärung nicht abgeben oder Ihre Arbeit nicht bei Ephorus einreichen.

2.5.  Zusätzlich ist die vollständige Arbeit (mit Deckblatt, Gliederung, Literaturverzeichnis) spätestens eine Woche nach Abgabe der schriftlichen Fassung als Word-Datei per E-Mail an das Lehrstuhlsekretariat (Taupitz@jura.uni-mannheim.de) zu senden. Die Arbeit soll in einer einzigen Datei enthalten sein und folgenden Dateinamen tragen: “[Name] [Vorname] – Seminararbeit“.

Achtung: Für die Fristwahrung ist allein die Abgabe der schriftlichen Fassung im Dekanat maßgeblich.

2.6.  Die elektronische Fassung wird auch an alle übrigen Teilnehmer des Seminars versandt.

 

3.     Hinweise zur schriftlichen Arbeit

3.1.  Die Bachelorarbeit darf den Umfang von 50.000 Zeichen (incl. Leerzeichen) nicht überschreiten. Von der Begrenzung nicht erfasst sind die Gliederung, das Literaturverzeichnis sowie die Quellenangaben in den Fußnoten, die sich auf den Nachweis der zitierten Rechtsprechung und Literatur zu beschränken haben.

3.2.  Für etwaige Korrekturen ist ein Rand von etwa einem Drittel jeder Seite freizulassen; die Schriftgröße des Haupttextes sollte nicht kleiner als 12 Punkt gewählt werden.

3.3.  Zum formalen Aufbau: Titelblatt mit genauer Angabe des Themas und des Verfassers; Gliederungsübersicht; Literaturverzeichnis; Text; Versicherung gemäß Punkt 2.3 (alles gemäß den üblichen Gepflogenheiten bei Hausarbeiten).

3.4.  Kontrollfragen zum Inhalt: Weiß der Leser nach Lektüre der Arbeit, was es mit dem Thema „auf sich hat“? Wird er über die einschlägigen Probleme und möglichen Lösungen informiert? Kommt die eigene Auffassung des Verfassers hinreichend deutlich zum Ausdruck?

3.5.  Das Auffinden der nötigen Literatur ist Teil der wissenschaftlichen Leistung.

3.6.  Wenn benötigte Bücher nicht in der Bereichsbibliothek stehen, sondern im Institut für Medizinrecht oder am Lehrstuhl, können Sie die Bücher für kurze Zeit ausleihen. Bitte zögern Sie nicht, sich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Lehrstuhls bzw. Instituts zu wenden.

3.7.  Sofern bestimmte Literatur in der Bibliothek nicht vorhanden ist, geben Sie mir oder meinen Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern einen Hinweis, damit geprüft werden kann, ob die Literatur gekauft wird.

 

  1. Seminar und mündliche Prüfung

4.1    Das Seminar wird nach gemeinsamer Terminabsprache als Blockseminar gegen Ende der Vorlesungszeit stattfinden.

4.2    Jeder Teilnehmer hat über sein Thema einen Vortrag zu halten. Der Vortrag darf maximal 30 Minuten dauern. Es schließt sich eine etwa halbstündige Diskussion an. Von allen Teilnehmern wird erwartet, dass sie die Arbeiten der übrigen Teilnehmer gelesen haben. Deshalb soll der mündliche Vortrag nicht den kompletten Inhalt des schriftlichen Referats wiederholen, sondern nur als Auftakt für die Diskussion die wesentlichen Streitpunkte und Ergebnisse darstellen. Der Vortrag muss auch nicht der gleichen Gliederung folgen.

4.3    Präsentationstechnik kann eingesetzt werden. Laptop und Beamer stehen zur Verfügung.

4.4    In die Benotung geht der mündliche Vortrag im Rahmen des Seminars sowie das Diskussionsverhalten beim eigenen Vortrag und bei den Vorträgen der anderen Seminarteilnehmer mit ein

 

Viel Erfolg beim Anfertigen Ihrer Arbeit und bei Ihrem Vortrag!

 

Prof. Dr. Jochen Taupitz

 

 

(schriftlich)

 

Für die Bewertung der schriftlichen Arbeit kommt es neben einer klaren und verständlichen Darstellung der behandelten Probleme und der dazu vertretenen Auffassungen entscheidend darauf an, dass Sie eine eigenständige Argumentation entwickeln und begründet Position beziehen. Versuchen Sie insbesondere, die Systematik und die innere Rechtfertigung der Regelungen zu ergründen oder die dahinter stehenden Sachprobleme aufzudecken. Natürlich erwarte ich nicht von Ihnen, dass Sie wissenschaftliche Pionierleistungen erbringen. Sie sollten aber doch eine eigene Perspektive auf Ihr Thema entwickeln. Die bloße Wiedergabe des Diskussionsstands oder gar nur der Regelungen genügt in keinem Falle, um eine gute oder auch nur durchschnittliche Bewertung zu erzielen.

 

Zu einer wissenschaftlichen Arbeit gehört es, dass Sie insbesondere bei Streitfragen die einschlägige Rechtsprechung und Literatur aufarbeiten und in Fußnoten nachweisen.

 

Nach Möglichkeit sind die Originalquellen zu zitieren. Wenn Sie sich also z.B. auf Aussagen der Rechtsprechung beziehen, sollten Sie dafür vor allem Entscheidungen anführen, nicht aber (oder nur ergänzend) Zusammenfassungen in der Literatur.

 

Unzulässig sind „Blindzitate“, also das Übernehmen von Nachweisen aus einer Veröffentlichung, ohne die jeweilige Quelle selbst nachgelesen zu haben. Erkennbare Blindzitate führen zu Punktabzügen. (Übrigens: Blindzitate sind für geübte Leser häufig leicht zu erkennen.)

 

In die Bewertung der schriftlichen Arbeit fließt ferner die formale Qualität maßgeblich ein: Es wird von Ihnen erwartet, dass Sie die Grundregeln wissenschaftlichen Arbeitens beherrschen. Dies betrifft insbesondere eine übersichtliche und folgerichtige Gliederung, ein vollständiges und korrektes Literaturverzeichnis, die Benutzung aktueller Auflagen (sofern nicht gezielt eine Vorauflage in Bezug genommen wird) und eine gebräuchliche und konsequent durchgehaltene Zitierweise.

 

Bei Zitaten ist immer auf die genaue Fundstelle zu verweisen, also etwa bei Entscheidungen und Aufsätzen auch auf die Seite, auf der sich die konkrete Aussage befindet.

 

Plagiate und sonstige Täuschungsversuche führen ohne weiteres dazu, dass die Prüfung als nicht bestanden gewertet wird. Ein Plagiat liegt jedenfalls dann vor, wenn eine Textstelle wörtlich übernommen wird, ohne sie mit Anführungszeichen und Quellennachweis als wörtliches Zitat zu kennzeichnen.

 

(mündlich)

Für die Gesamtnote der Bachelorarbeit/Studienarbeit berücksichtige ich auch die mündlichen Seminarleistungen, also den eigenen Vortrag und die Diskussionsbeiträge zu anderen Vorträgen.

 

Für die Bewertung der mündlichen Leistung ist vor allem ein klarer und überzeugender Vortrag ausschlaggebend. Ein Beamer steht im Seminarraum zur Verfügung.

 

Ein guter Vortrag ist in aller Regel nur ein frei gehaltener Vortrag. Ablesen ist für Zuhörer regelmäßig ermüdend und verführt den Vortragenden dazu, sich zu wenig auf die Besonderheiten einer mündlichen, rechtswissenschaftlichen Diskussion einzustellen.

 

Nach Ihrem Vortrag findet eine Diskussion statt, an der sich alle Teilnehmer beteiligen können und sollen. Als Vortragender sollten Sie sich deshalb auch darauf vorbereiten, Ihre Thesen in der Diskussion zu vertreten und ggf. gegen Einwände zu verteidigen.